Montag, 30. September 2013

Lange Reise mit grosser Erkenntnis

Nachdem wir den Samstag und Sonntag grösstenteils mit warten, essen und warm! duschen verbracht haben, - für Mäni wars die erste warme Dusche nach 8 Monaten... - gings Sonntags noch zum Friseur. Nicole, meine Coiffeuse hätte einen Schreck gekriegt. Die Haare werden trocken geschnitten. Es dauert ca. 10 Minuten und kostet dafür auch nur 50 Pesos (etwas mehr als 1 Franken).

Ich habe mich dazu entschieden, mir
nach meiner Reise einen teuren Friseurbesuch in der Schweiz zu leisten :-).

Danach gings ab auf die Fähre (welche gestern ja nicht gefahren ist -.-). Wir haben etwa 300 Pesos mehr für eine Viererkabine bezahlt, weil wir liegen wollten während der 12-stündigen Fahrt. Erst als wir aufs Schiff aufgestiegen sind, wurde uns bewusst, dass es auch sonst Betten gab. Aber wir waren doch ganz zufrieden mit unserem separatem Zimmer und dem eigenen WC (was sich später als sehr nützlich erwies...). 

Schon als ich ins Zimmer kam und knapp die Quadratmeter durchrechnete wurde mir ein bisschen mulmig. Waren es doch etwa 12m2. Ich hätte auf dem Schiff ein Zimmer mit 8m2 bekommen - zu zweit versteht sich. Von 100m2 auf 8m2... Doch ein krasser Unterschied!


Wir hatten Glück und die zwei anderen Betten blieben unbesetzt. So haben wir bereits vor der Abfahrt tief und fest geschlafen.

Nachdem wir wohl ca. 1 Stunde unterwegs waren, bin ich vor lauter Übelkeit aufgewacht. Da ich danach etliche Male aufs Klo gerannt bin, war ich doch sehr dankbar, dass wir unsere Toilette nicht mit 1000 anderen Mitreisenden teilen mussten! Naja, die Nacht habe ich dann schlafend überstanden! Dank diesen 12 Stunden wurde mir jetzt jedoch bewusst, wieso das mit dem Schiff wohl nicht geklappt hat und bin auch gar nicht mehr traurig darüber. Das wäre ja ne Kinderbetreuerin, die alle 10 Minuten über der Reling hängt ;-).

Nachdem wir nach 13 Stunden endlich in Cebu angekommen sind, haben wir uns auf den Weg zum Busterminal gemacht. 5 Stunden Busfahrt und wir sind Maya angekommen. 

Von Maya aus haben wie die Fähre nach Malapascua genommen. Der Witz war, dass die Fähre nicht bis an den Strand fahren konnte, weshalb wir auf ein kleines Boot umsteigen mussten (halleluja mit Gepäck und die Schiffe sind hier nicht die stabilsten!) und vor allem nochmals bezahlen mussten. 

Eigentlich ist hier ja echt alles ultragünstig aber wir regen uns trotzdem immer auf. Der Taxifahrer in Cebu wollte uns erst auch für 250
Pesos ans Busterminal fahren, später für 200. Dann kam ein anderer für 150. wir haben auf den Taxometer beharrt und schlussendlich nur 82 Pesos bezahlt. Im Vergleich zur Schweiz wären natürlich auch 250 total günstig gewesen aber für die Philippiner ist es natürlich viel Geld. Und mich regt nicht unbedingt der Preis auf, sondern das sie wirklich versuchen einen abzuzocken.

Hier auf Malapascua haben wir ein wunderschönes Zimmer/Haus direkt am Strand gefunden
Die Insel hier ist total bekannt zum tauchen. Gut gehen wie erst auf eine Surferinsel ohne surfen zu können und jetzt auf eine Taucherinsel ohne zu tauchen ;-)


Übrigens so sind wir in Sargaio mit dem Motorrad vom Hotel zum Hafen gekommen (Mäni und ich sassen auch noch drauf!) es sieht nicht nur kriminell aus, es war auch kriminell!!!


Wir essen jetzt ganz romantisch direkt am Sandstrand im Kerzenliecht.


Samstag, 28. September 2013

Wir machen das beste daraus.... Luxus :-)

Geplant das wir heute morgen die Fähre von Sargaio zurück nach Surigao nehmen und danach am Abend um 19h00 die Nachtfähre nach Cebu. Wir haben uns also den ganzen Tag in Surigao "verplämperlt". Haben ein wenig geshoppt, gegessen und sind danach zum Port gefahren. Dort wurde uns dann mitgeteilt, dass heute Nacht keine Fähre nach Cebu fährt... Irgendwas ist wohl kaputt weshalb sie ausfällt. Und bleibt also nichts anderes übrig als eine Nacht in Surigao zu verbringen und morgen Abend unsere Reise nach Cebu aufzunehmen. Wir haben die letzten Wochen was Unterkunft angeht sehr sparsam gelebt und deshalb hatten wir immer nur das nötigste in unserem Zimmer. Wir haben uns jetzt ein Zimmer für 12 Franken geleistet (immer noch ultra billig...) und haben jetzt Luxus pur! Der Fernseher wurde gleich mal in Beschlag genommen. Sehen wir es positiv und machen uns dann morgen ausgeruht auf die Reise!

Übrigens richtig krass wie bleich sich die Leute hier schminken, weil "weiss sein" ein Schönheitsideal ist! Bin heute richtig erschrocken in diesem Einkaufszentrum!

Freitag, 27. September 2013

Pacifico

Gestern morgen haben wir uns ein Motorrad ausgeliehen und haben eine Inselrundfahrt gestartet. Nachdem Mäni nicht einmal einen Führerausweis hat und auch noch nie ein motorisiertes Fahrzeug gefahren ist, brauchte es doch Mut und Vertrauen hinter ihr Platz zu nehmen... (Mami ich verstehe dich jetzt besser... ;-))
Nachdem ich einige Male fast runtergeflogen bin, da der Fahrstil ziemlich ruppig war, hat es sich dann eingependelt. Mittlerweile sind nur noch Anfahren und Fahrzeug wenden ein Problem... Mal schauen wie es mir geht wenn ich heute zurückfahre. Nachdem ich gesagt habe, dass ich mich nur mit Helm auf ein solches Gefährt setze und Mami versprochen habe auch nur mit langen Hosen Motorrad zu fahren, wars gestern doch kriminell. Denn es gab weder Helme noch lange Hosen und die Strassen glichen oft mehr Feldwegen als Strassen.

Nach einem kurzen Stopp bei einem Wasserfall und später an einem wunderschönen Strand, sind wir in einem  beeindruckenden Hotel in einem kleinen Örtchen Pacifico angekommen.

Dort genossen wir die Sonne am Strand und gönnten uns wieder einmal eine Massage (neuer Schäppchenpreis 1h-3 Franken :-))












Bei uns hat beim zurückfahren alles gut geklappt.... Sandra und Svenja hatten leider einen kleinen Sturz. Zum Glück jedoch gleich beim anfahren weshalb bis auf Schürfwunden Gott sei Dank nicht viel mehr passiert ist!

Wir geniessen jetzt unseren letzten Abend auf Sargiao und morgen geht es dann weiter nach Surigao und von dort mit der Nachtfähre nach Cebu.

Island Hopping

Wir hatten gestern einen wunderschönen Tag! Zu fünft (mit den anderen zwei Volontärinnen Svenja und Sandra sowie Jenny, welche ihren Aufenthalt verlängert hat) haben wir Island Hopping gemacht. Mit einem Schiff haben wir drei kleine Inseln besucht.

Die erste Insel Naked Island war sehr klein und bestand nur aus schönem weissen Sand.  Das Meer war sehr klar und wunderschön!







Nach einem Spaziergang, vielen Fotos und einem ausgiebigem "Bad" sind wir weiter auf eine grössere Insel gefahren, welche auch bewohnt war. Dort haben wir 5-Fingers gegessen. Als wir die Muscheln gesehen haben, fanden wir es jedoch schon Schade, diese schönen Tiere zu essen. Sie schmeckten weder besonders lecker noch schlecht. Dazu haben wir wieder einmal Kokosnussmilch getrunken.








Zuletzt gingen wir auf eine kleine Insel, die von weitem schöner aussah, als sie dann tatsächlich war.



Es war echt ein wunderschöner Tag! Am Abend haben wir dann nur noch gegessen und sind früh schlafen gegangen, da wir heute morgen früh den Surfcontest verfolgen wollten.

Mittwoch, 25. September 2013

Relaxing Day

Sooo, wir liessen es uns heute gut gehen! 

Wir sind früh aufgestanden und haben uns ein bisschen den Surfcontest angeschaut! Die Wellen waren echt gross und es war beeindruckend. Aber nach einer Weile hat man es doch gesehen - vorallem wenn man halt keine Ahnung hat so wie wir ;-)

Ich habe heute wieder suuuper lecker gefrühstückt


Danach ging es mit einem Buch ab auf die Liege mit bester Aussicht.

Später habe ich mir eine halbstündige Massage für 4 Franken gegönnt! :-) Ich habe gelitten aber morgen fühle ich mich hoffentlich wie neu geboren!  Och kann das Leben schön sein!!


Dienstag, 24. September 2013

Wlan Verzögerung

Es ist langsam ein Durcheinander auf diesem Blog. Da wir oft kein Wlan haben oder nur sehr langsames sind die Blogeinträge verzögert. Der Eintrag Waterfalls war noch auf der Insel Dinagat und mittlerweile sind wir im Surferparadies! :-)


Waterfalls


Heute morgen wurden wir um halb acht von unseren Driver abgeholt und machten dann eine kleine Rundfahrt. Wir fuhren erst zu den Eltern von Conny nach Hause und hatten auch da ein Fotoshooting und danach eine weite Strecke zu einem wunderschönen Aussichtspunkt (auf dem Weg gab es bereits einige und wie ihr seht, ist der Weg hier ein Highlight... Die Strassen sind wie bei uns Waldstrassen sind).



Die Qualität der Fotos ist übrigens nicht all zu gut. Da ich lediglich die Fotos, welche ich mit dem Iphone aufnehme, auf den Blog laden kann, muss ich mich immer daran erinnern auch mit dem Handy Fotos zu machen und nicht nur mit den zwei Kameras...

Wir sind dann zurück zu einem Wasserfall gefahren. Um zu dem Wasserfall zu kommen mussten wir aber bestimmt zuerst eine Stunde laufen. Das Ganze darum herum und wie sie den Weg und die Häuser dort pflegen und Gärten etc. Anlegen war weit eindrucksvoller als der Wasserfall an sich. (Mami und Papi euch hätte es hier super gut gefallen!!!)


Wir waren noch in einem kleinen Dorf, dass sich die Familien mitten im Jungle selber aufgebaut haben. Es ist wunderschön dort. Die Dächer der Häuser werden aus Palmenblättern gemacht.

Am Schluss haben wir dann noch Kokosnussmilch aus einer ganzenKokosnuss  getrunken - zur Unterhaltung aller Anwesenden! Fotos bleiben geheim
;-) Aber wir haben jetzt endlich herausgefunden warum die Philippiner eine plattgedrückte Nase haben ;-)