Nachdem wir den Samstag und Sonntag grösstenteils mit warten, essen und warm! duschen verbracht haben, - für Mäni wars die erste warme Dusche nach 8 Monaten... - gings Sonntags noch zum Friseur. Nicole, meine Coiffeuse hätte einen Schreck gekriegt. Die Haare werden trocken geschnitten. Es dauert ca. 10 Minuten und kostet dafür auch nur 50 Pesos (etwas mehr als 1 Franken).
Ich habe mich dazu entschieden, mir
nach meiner Reise einen teuren Friseurbesuch in der Schweiz zu leisten :-).
Danach gings ab auf die Fähre (welche gestern ja nicht gefahren ist -.-). Wir haben etwa 300 Pesos mehr für eine Viererkabine bezahlt, weil wir liegen wollten während der 12-stündigen Fahrt. Erst als wir aufs Schiff aufgestiegen sind, wurde uns bewusst, dass es auch sonst Betten gab. Aber wir waren doch ganz zufrieden mit unserem separatem Zimmer und dem eigenen WC (was sich später als sehr nützlich erwies...).
Schon als ich ins Zimmer kam und knapp die Quadratmeter durchrechnete wurde mir ein bisschen mulmig. Waren es doch etwa 12m2. Ich hätte auf dem Schiff ein Zimmer mit 8m2 bekommen - zu zweit versteht sich. Von 100m2 auf 8m2... Doch ein krasser Unterschied!
Wir hatten Glück und die zwei anderen Betten blieben unbesetzt. So haben wir bereits vor der Abfahrt tief und fest geschlafen.
Nachdem wir wohl ca. 1 Stunde unterwegs waren, bin ich vor lauter Übelkeit aufgewacht. Da ich danach etliche Male aufs Klo gerannt bin, war ich doch sehr dankbar, dass wir unsere Toilette nicht mit 1000 anderen Mitreisenden teilen mussten! Naja, die Nacht habe ich dann schlafend überstanden! Dank diesen 12 Stunden wurde mir jetzt jedoch bewusst, wieso das mit dem Schiff wohl nicht geklappt hat und bin auch gar nicht mehr traurig darüber. Das wäre ja ne Kinderbetreuerin, die alle 10 Minuten über der Reling hängt ;-).
Nachdem wir nach 13 Stunden endlich in Cebu angekommen sind, haben wir uns auf den Weg zum Busterminal gemacht. 5 Stunden Busfahrt und wir sind Maya angekommen.
Von Maya aus haben wie die Fähre nach Malapascua genommen. Der Witz war, dass die Fähre nicht bis an den Strand fahren konnte, weshalb wir auf ein kleines Boot umsteigen mussten (halleluja mit Gepäck und die Schiffe sind hier nicht die stabilsten!) und vor allem nochmals bezahlen mussten.
Eigentlich ist hier ja echt alles ultragünstig aber wir regen uns trotzdem immer auf. Der Taxifahrer in Cebu wollte uns erst auch für 250
Pesos ans Busterminal fahren, später für 200. Dann kam ein anderer für 150. wir haben auf den Taxometer beharrt und schlussendlich nur 82 Pesos bezahlt. Im Vergleich zur Schweiz wären natürlich auch 250 total günstig gewesen aber für die Philippiner ist es natürlich viel Geld. Und mich regt nicht unbedingt der Preis auf, sondern das sie wirklich versuchen einen abzuzocken.
Hier auf Malapascua haben wir ein wunderschönes Zimmer/Haus direkt am Strand gefunden
Die Insel hier ist total bekannt zum tauchen. Gut gehen wie erst auf eine Surferinsel ohne surfen zu können und jetzt auf eine Taucherinsel ohne zu tauchen ;-)
Übrigens so sind wir in Sargaio mit dem Motorrad vom Hotel zum Hafen gekommen (Mäni und ich sassen auch noch drauf!) es sieht nicht nur kriminell aus, es war auch kriminell!!!
Wir essen jetzt ganz romantisch direkt am Sandstrand im Kerzenliecht.
































































