Montag, 16. September 2013

Riverrafting


Nachdem wir gestern unsere Sachen von Hand gewaschen haben (ich sage euch eine Waschmaschine würde  Mal weniger Wasser brauchen…), sind wir in die Stadt gefahren. Dort gibt es ein ganz neues Einkaufszentrum. Wirklich alles total modern. Wir sind wollten mal was anderes als Reis essen und sind deshalb in ein mexikanisches Restaurant. Voller Vorfreude haben wir Nachos und ich Salat bestellt. Die grosse Enttäuschung folgte später… Die Nachos waren aus Blätterteig (oder was ähnlichem) und der Salat war kleiner als eine Vorspeise zudem war die Sosse ganz widerlich, so dass ich den Salat schlussendlich ohne ass. Nachdem haben wir uns noch ein Eis gegönnt, was sehr lecker war. Zumindest das J
 
 

Das Busfahren ist hier ein grosses Abenteuer. Es gibt keine Fahrpläne, man stellt sich einfach an die Strasse und wartet bis ein „Bus“ vorbeifährt. Dann springt man hinten ein. Die Busse sind meistens sehr voll und es wird gequetscht bis zum geht-nicht-mehr. Den Kopf muss man oft geduckt halten, da man ihn sonst an der Decke anschlagen würde. Fürs zahlen gibt man das Geld einfach durch die Reihe nach vorne zum Fahrer und wenn man aussteigen will, klopft man mit einem Geldstück an die Eisenstange, die zum festhalten gedacht ist.

Heute Morgen sind wir dann sehr früh aufgestanden und zum Riverraftig gefahren. Ich hatte die ganze Zeit Bauchschmerzen (sicherlich von den Nachos gestern!!!) und mir wurde schlecht. Da die „Busse“ offen sind und fürchterlich stinken, hat wohl auch der Abgasgeruch zu meinem Unwohlsein beigetragen (Mami, das wär gar nüt für di ;-)).

Das Riverrafting an sich war dann supercool. Wir hatten auch einige Male jemanden verloren, konnten die „Frau über Bord“ jedoch sehr schnell wieder an Bord holen. Bei langen ruhigen Strecken konnten wir jeweils ins Wasser und schwimmen. Das Mittagessen war das absolute Highlight. Es gab eine riesen Auswahl an Essen und vor allem Shrimps und Ananas – Niaaamii Das beste war unser Tisch. Ein Boot wurde umgedreht und darauf war auf Bananenblättern das Essen verteilt. Wir standen ringsherum im Wasser und assen mit den Händen. (Zur Veranschaulichung folgt weiter unten ein Bild.)

Später sind wir noch in die Stadt gefahren und auf einen Markt gegangen. Überall stinkt es fürchterlich, nach Abfall oder Fisch. Die Stände sind sehr zusammengewürfelt und man muss sich echt durchkämpfen. Habe aber sehr feine Kokosnussmilch getrunken. Zum Glück hat Mäni schon vieles getestet und kann dann immer eine Bewertung abgeben. Die Blicke der Leute, die ganzen Zurufe und das tuscheln nervt aber langsam echt… Mal gucken, ob es immer noch so schlimm ist, wenn Mäni und ich jetzt nur noch zu zweit unterwegs sind. Wir waren bis jetzt fast immer zu viert unterwegs mit den anderen zwei Volontärinnen.

Heute Nacht nehmen wir den Bus bis nach Surigao (ca. 8h Fahrt und gehen dann morgen früh mit der Fähre nach Dinagat. Dies ist eine kleine sehr untouristische Insel, die jedoch wunderschön sein soll. Wir sind gespannt!


















 
aaah und übrigens, d "duschi" :)
 
 

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