Donnerstag, 10. Oktober 2013

One more day in paradise

Wir mussten heute morgen sehr früh aufstehen, da wir eine Tour gebucht haben. Da man auch Delfine zu Gesicht bekommen sollte und diese jeweils morgens sehr aktiv sind, weil sie ihr Essen suchen, mussten wir früh aus den Federn... Eine schwere Angelegenheit, da die Nächte mit Mäni als Bettnachbarin nicht immer sehr erholsam sind. Von wegen ich bin ein "Rangifüdli" nein, nein! Gemäss Aussagen von Mäni schlafe ich wie ein Engel. Den Part des "Rangifüdlis" übernimmt sie. Und wie! Entweder wird man aus dem Bett gedrängt oder mitten in der Nacht poltert ein Arm auf mich nieder, weil Mäni sich gerade streckt... Ganz amüsant wird es, wenn sie mir dann mitten in der Nacht Geschichten erzählen will. Manchmal auf Kuderweltsch, auf Visaya oder sogar in klarem Bärndütsch.
Naja, zurück zur Tour :-)

Wir sind als erstes mit dem Boot zu den Delfinen raus gefahren - nur leider waren da keine oder wir haben sie jedenfalls nicht gesehen. Ich war natürlich extrem enttäuscht. Wir sind danach aber schnorcheln gegangen und dies war dann richtig toll. Wir sind mit einem ganz kleinen Boot zu dem Riff gefahren. Dort war es ziemlich amüsant zu beobachten, wie viele Leute schnorcheln wollten, wobei sie nicht schwimmen konnten. Da trieben also ganz viele Asiaten in ihrer orangen Schwimmweste an der Wasseroberfläche und strampelten sich die Seele aus dem Leib ohne auch nur einen Meter weiter zu kommen. Zum Glück gab es Guides, die sie dann ein wenig herumzogen, dass sie doch noch etwas sehen konnten. Mäni und ich konnten dank unseren Schwimmfähigkeiten, die grosse Menschenmasse umgehen und an den viel schöneren Orten schnorcheln. Am Rand war das Wasser nämlich sehr flach - ich habe dank einem Stein immer noch dolle Fussschmerzen... Hätte mir auch schönere Souvenirs vorstellen können. Nach einigen Metern schwimmen war aber ein ziemlich grosser Abgrund, wo sich super viele kleine, grosse und sehr grosse Fische in allen Formen und Farben tummelten. Es war echt wunderschön. Überall wo man hinschwamm waren riesige Fischschwärme echt sehr beeindruckend. Meine nächste Investition ist auf jeden Fall eine Unterwasserkamera!!!!

Unser Bootsfahrer hat uns gefragt, ob wir noch auf die andere Seite der Insel fahren möchten, weil es dort Schildkröten geben würde. Nach einigen Minuten im Wasser haben wir die erste Schildkröte gesehen. Sie war viel grösser, als wir sie uns vorgestellt haben. Wir haben danach noch ganz viele gesehen. Eine ist ca. 1 Meter unterhalb von mir vorbei geschwommen und auch diese war mindestens 1.5 Meter gross. Ich war total hin und weg und richtig beeindruckt von diesen Tieren! Einfach ein unvergessliches Erlebnis!

Dies ist ein Foto von Google aber hätten wir eine Kamera gehabt, würde unseres ziemlich ähnlich aussehen...

Nachdem wir reichlich Souvenirs gekauft haben, sind wir zu einer anderen wunderschönen Insel weitergefahren. Leider hatten wir wegen der Low-Tide nicht all zu viel Zeit. Bereits als wir auf die Insel zugesteuert sind, hatte es sehr wenig Wasser. Wären wir also sehr lange geblieben, wäre das Schiff nicht mehr weggekommen. Wobei ich mir auch schlimmeres vorstellen könnte, als eine Nacht auf dieser Insel zu verbringen... :-)




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